Rallye aktuell

TEAM JÄÄKARHUT

The Baltic Sea Circle 2016

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Sonnabend, 18. Juni

Ab 10.00 Uhr - Eintreffen der Teams am Strand Pauli, Hafenstraße, Hamburg. Unser km-Zähler: 64005

Ab 12.00 Uhr - Start. Wir starten um 13.05 Uhr Richtung Norden und erreichen nach ca. 650 km etwa um 21.30 Uhr den ersten Treffpunkt nahe Ystad.

Sonntag, 19. Juni

Auto springt nicht an, eine Starterbatterie leer, ärgerlich. Das Team vom Werkstattwagen hilft. Lichtmaschine ist O.K. Nach Starthilfe Abflug um 10.00 Uhr. Wir übernachten in der Nähe von Örebro.

Montag, 20. Juni

Weiter nach Norden. In Sveg, am Inlandsvegen, haben wir 1660 km hinter uns. Wir übernachten auf einem Parkplatz an der E 45. Bisher hatten wir nur schönes Wetter.

Dienstag, 21, Juni

Es ist kalt und regnet. Wir starten um 08.00 Uhr und heute lösen wir dei erste richtige Tagesaufgabe aus dem Roadbook: Eine Dose Surströmming kaufen, öffnen und 200 km geöffnet transportieren. Gute Güte!

Die Landschaft wird immer eindrucksvoller, über das Saltfjellet passieren wir den Polarkreis und übernachten nach genau 2531 km auf einem Rastplatz an der E 6.

Mittwoch, 22. Juni

Heute geht's auf die Lofoten. Die Fähre von Kabelvag ist voll, lässt uns und drei andere Teams stehen. Schnell nach Bognes und mit mehreren Teams nach Lödingen. Sehr schön! Dann eine kalte (8°) und nasse aber schöne Partynacht mit allen Teams am Strand von Grimsöya.

Donnerstag, 23. Juni

Fahren heute nur 300 km (immerhin 6 Std.) und genießen Sonne und Ruhe auf den Camp Bardu vor Tromsö.

Freitag, 24. Juni

Brexit! Kräftiger Regen, 13°, auf zum Nordkap. Der Weg wird länger und länger, spektakulärer, holpriger, steiler, nasser. Nach fast 700 km Fahrt bei 7° und waagerechtem Starkregen um 20.45 am Kap. Fotos gemacht und zurück auf einen nahen Rastplatz. Wasser sogar im Auto.

Sonnabend, 25. Juni

Gestern ist der Auspuffhalter gebrochen, aber Mircos Draht hilft und hält bis Hamburg. 500 km bis Kirkenes, Rast am samischen Freilichtmuseum, dort Eisbären gekauft (siehe Fotos). Mit 60 weiteren Teams auf völlig überlastetem Camp in Kirkenes über Nacht. Wie wird der Grenzübertritt nach Russland? Viele Spekulationen machen die Runde.

Sonntag, 26. Juni

08.00 Uhr: Zöllner aus Norwegen dosieren die Einreise nach Russland: Alle halbe Std. 10 Teams. Zollformalitäten und penible Kontrollen bis 12.00 Uhr . Um 12.10 sind wir bei km 68510 in Russland auf Schotter unterwegs.

Ab halb vier kurzer Besuch in Murmansk. Viel schmutzige Industrie in der Tundra. Weiter bis zu freiem Camp im Wald. Nach uns kommen noch 19 Teams.

Montag, 27. Juni

Start um 09.00 (Ortszeit 10.00). Kein Diesel an der einzigen Tanke, Tank ist fast leer. Wir fahren in den nächsten Ort: Luoki (ca 4000 Einwohner). Ach Herr Je... welcher Verfall, welche Tristess, welche Perspektivlosigkeit, wie geht's uns gut! Kein Diesel, also Reservekanister geleert und gehofft. Tanke mit Diesel (52 ct. / l) dann nach etwa 190 km. Nacht auf trostlosem, schmuddeligen Rastplatz mit 3 LKW nach 12 Std. Fahrt, 790 km geradeaus durch Wald, Wald, Wald.

Dienstag, 28.Juni

Ab nach St. Petersburg. Auf den Straßen herrscht Krieg. Kämpfen uns bis zur Altstadt vor, dann zu Fuß (bei Gewitter und Starkregen) zum Alexander Newski Kloster und dem gleichnamigen Prospekt. Schön. Tolles Panorama über der Newa, eine sehenswerte Stadt! Als wir wieder los fahren ist Rushour, teils achtspurig in einer Richtung, keinerlei Hinweisschilder, wohin man eigentlich fährt, stop and go. Nach fast 3 Std. sind wir raus.

Kurz vor 10 erreichen wir die Grenze von Estland. Finden kleinen sehr schönen Camp mit 5 anderen Teams.

Mittwoch, 29. Juni

Schlafen lange, starten spät. Was für ein geordnetes, liebevoll gepflegtes, kleines Land. "Perle im Baltikum".

Erreichen am Nachmittag den Treffpunkt aller Teams im Raudsilla Eventzentrum mitten im Wald. Wunderschöne Anlage, tolle Party mit Volkstanz, Buffett und Sauna bis spät in die Nacht.

Donnerstag, 30. Juni

Unser "Roadbook" ist weg, nicht mehr zu finden. Auf nach Tallinn. Sehr hübsche alte Hansestadt, die wir uns ausführlich ansehen, zusammen mit Schwärmen von Touristen, die in allen Sprachen der Welt in unzähligen Souvinirii-Läden Bernstein kaufen. Wir essen noch lecker und erreichen gegen halb sechs die kontrollfreie Grenze nach Lettland. Nahe Riga wird übernachtet.

Freitag, 01. Juli

Litauen erreicht (sind diese baltischen Staaten klein!) und um halb zwei schon (wieder kontrollfrei) in Polen.Durch die wunderbare Seenlandschaft Masurens bis nach Ostroda (Osterode). Unscheinbarer Wohnmobilstellplatz erweist sich als Glücksgriff: Besitzer lädt auf Deutsch zu 3 Gänge Abendessen, super!

Sonnabend, 02. Juli

Ausgeschlafen, ausgiebeige Körperpflege und los nach Westen. Nachmittags in Stettin (Szczecin), in Ruhe angesehen, gegessen und weiter. Um 20.45 bei km 71933 wieder in Deutschland. Auf Rastplatz an der A 20 auf dem Laptop Fußball gegen Italien gesehen.

Sonntag, 03. Juli

Wir sind wieder da! Überqueren die Ziellinie in HH um 16.17 Uhr, von vielen Freunden und der Familie empfangen, juhu! Es regnet mal wieder, aber unser "Roadbook" ist wieder da, ein befreundetes Team hatte es versehentlich eingepackt. Zu Hause nach starken Eindrücken und tollen Erlebnissen nach genau 8405 Kilometern.

Das war unser Baltic Sea Circle 2016.

 

Die roten Ziffern findet ihr auf der Bilderseite bei den entsprechenden Fotos wieder.

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